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	<description>Sinnvolles, Sinnloses und viele interessante Menschheitsfragen</description>
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		<title>Drachen habens schwer. &#8211; Eine kleine Geschichte (Teil 1)</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Sep 2009 13:36:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Phantastisches Mittelalter]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie jeden Morgen erwachte er gähnend, sich reckend, streckend und an der Decke den Kopf stoßend, ließ jeden Zeh und jeden Finger (sofern man davon reden konnte) einmal knacken und hielt seinen Kopf einmal kurz unter das fließende Wasser, welches sich aus seiner Wand ergoss. Alter, was&#8217;n geiler Tag mal wieder, digga, dachte er bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie jeden Morgen erwachte er gähnend, sich reckend, streckend und an der Decke den Kopf stoßend, ließ jeden Zeh und jeden Finger (sofern man davon reden konnte) einmal knacken und hielt seinen Kopf einmal kurz unter das fließende Wasser, welches sich aus seiner Wand ergoss. <em>Alter, was&#8217;n geiler Tag mal wieder, digga</em>, dachte er bei sich, obwohl das Tageslicht von draußen noch garnicht zu ihm durchgedrungen ist. <span id="more-46"></span>An seiner Schwanzspitze vernahm er ein Jucken, er machte kurzen Prozess &#8211; und biss einmal herzhaft hinein. An den darauffolgenden Schmerz hatte er mit seinem Spatzenhirn eher nicht gedacht, denn wie schon die Dinosaurier vor ein paar Jährchen, hatte auch unser Protagonist das Hirn einer Erbse in seinem Schädel, wobei man ja munkelt, im Schwanze hätten Dinosaurier (und so auch unser Individuum hier) ein zweites Hirn gehabt, aber auf dieser Diskussion halten wir uns mal raus. <em>Wohl doch kein so toller Tag heute</em>, dachte er daraufhin und schritt ein paar Schritte in seiner Behausung umher.</p>
<p>Der Ritter mit seinem Rappen unterm Hintern und seinem Knappen hinterherlaufend erreichte die Höhle im Morgengrauen, von drinnen erklangen Grunzlaute, sanfter, aber beißender Rauch quollen aus dem großen Schlot des Höhleneinganges hervor und ab und zu dachte das Trio vor der Höhle auch die Stimme eines weiblichen Wesens zu vernehmen.<br />
Seines Zeichens nach ein hochwohlgebohrener Abkömmling einer sehr angesehenen Familie am Hofe des hiesigen Fürsten, fürchtete der blechern gekleidete Mann, der sich selbst Ulf nannte, ein Bild eines Mannes, das Picasso in seiner abstrakten Zeit nicht besser hätte malen können, weshalb er das Visier seines Helmes eher unten ließ, keine Gefahren, hatte er doch schon so manches durchlebt, so zum Beispiel ein böswilliger Angriff einer Meise, als er beim Picknick bequem auf einer Decke im Schlosspark saß und aß, oder aber das verwirrte Wildschweinbaby, welches mit unverhohlenem Schaum vor dem Mund (der vom Hauer-Putzen herrührte, die Zahnbürste übersah unser Ritter aber aufgrund von starker Kurzsichtigkeit) auf ihn zulief und dabei gemein grunzte und quiekte, selbstverständlich verstand unser kleines metallenes Genie jede einzelne der Beleidigungen, die das Schwein ihm an den Helm warf und war tollkühn genug nicht fortzulaufen, sondern das arme Ferkel mit einem Streitpflegel ordentlich Manieren beizubringen &#8211; und danach ein Picknick mit Spanferkel zu feiern.<br />
Seine vom Fürsten höchstpersönlich auferlegte Pflicht war es nun, in diese Höhle zu gehen und sich zu vergewissern, dass dort nichts illegales vor sich ging, denn schließlich war es verboten, eine Frau zu entführen, zu verschleppen und aus einer Felsgrotte um Hilfe schreien zu lassen.</p>
<p>(Etwas früher am Morgen)<br />
<strong>&#8220;Ulf, ich WILL, dass du in die Höhlengasse 13a reitest, nimm deinen Knappen mit, der soll auch mal was lernen, diese hohle Nuss, und sorge dafür, dass diese Lärmbelästigung durch die weibliche Stimme endlich aufhört. Die Nachbarn haben sich schon beschwert und weigern sich unter diesen Umständen den kompletten Mietbetrag zu bezahlen.&#8221;</strong><br />
-<strong> &#8220;Ja mein Fürst, wird erledigt, Cheffe!&#8221;</strong>, hatte Ulf daraufhin gesagt, war in den Stall gegangen und hatte Rappen wie Knappen eingepackt und ist davongedüst.</p>
<p>(Wieder im Jetzt)<br />
<em>Boah, watt is wohl fürn Wetter draußen ?</em>, fragte er sich und schritt hinaus um sich einmal umzuschauen. Er beschloss seine Aussage, es sei ein schöner Tag zu revidieren, draußen regnete es, hin und wieder grollte es aus dem Himmel hinaus und außerdem war er gleich beim ersten Schritt in eine Schlammpfütze getreten. <em>Ekelhaft, ey man, willst mich wohl dissen?!</em>, dachte er, hätte er wohl auch gesagt, wenn er hätte sprechen können. Stattdessen grunzte er einmal verächtlich und ging wieder nach drinnen, um dort seiner Lieblingsbeschäftigung nachzugehen und einen Happen zu essen.</p>
<p>Der Ritter schob seinen Knappen vor, der wich gleichzeitig zurück. <strong>&#8220;Da drinnen muss ein Drache hausen! Siehst du nicht alle Anzeichen dafür?&#8221;</strong>, sagte der Knappe, während er beim Zurückweichen ein Buch herausholte mit dem Titel &#8220;Drachenhöhlen erkennen und den Bewohner richtig spezifizieren!&#8221;, er las vor:<br />
&#8220;Sind sie vor einer Höhle und erblicken Rauch, der darauf hervorquillt, hören sie eine weibliche Stimme von innen nach außen dringen und darüber hinaus Grunzlaute oder atemberaubendes Brüllen, so stehen sie vor einer Drachenhöhle! Sind darüber hinaus Gerippe vor der Höhle, besteht kein Zweifel daran, dass sie, sollten sie so lebensmüde sein und &#8220;Drachentöter&#8221; als Beruf gewählt haben, hier goldrichtig sind.&#8221;.<br />
<strong>&#8220;Gerippe?&#8221; </strong><br />
-<strong> &#8220;Gerippe!&#8221;</strong> Sie schauten sich um. Tatsächlich, es lagen Gerippe vor der Höhle. Der Ritter schluckte, der Knappe hatte sich hinterm Rappen versteckt &#8211; und der Rappe stand doof da, wie eigentlich immer, wenn sich Ritter und Knappe unterhalten. In der Regel waren diese Unterhaltungen so stumpfsinnig und langweilig, dass der Rappe sich angewöhnt hatte, nicht mehr zuzuhören. Heute ein Fehler, könnte man meinen, hmm?<br />
<strong>&#8220;Nundenn, lass es uns angehen. Ein Drache sagst du also, dann lass uns Vorbereitungen treffen!&#8221;</strong>, meinte der Ritter, während er abstieg und dem Knappen die Zügel in die Hand drückte mit den Worten, er solle sich auf das Pferd setzen, um die Gegend besser im Auge zu behalten, schließlich säße er dann höher. So saß der Knappe auf dem Pferd und der Ritter machte irgendwas, nur was, war dem Knappen schleierhaft. Schließlich erschien ihm nichts von dem sinnvoll, was um ihn herum passierte. Er blätterte wieder im Ratgeber und fand eine Stelle, die er für interessant befand und laß vor:<br />
&#8220;Wenn sie vor einer Drachenhöhle stehen und im Begriff sind diese zu betreten, sollten sie diverse Dinge beachten:<br />
Drachen speien Feuer. Seit altersher ist das die bewährte Waffe der Drachen, um sich schnell und einfach eines Feindes zu entledigen &#8211; und im selben Atemzug ein gargekochtes Mahl zu haben. Sollten sie also eine Drachenhöhle angreifen, sollten sie dringend ein wassergekühltes Schild bei sich führen, welches sie dem Feuerstoß entgegen halten können.<br />
Darüber hinaus besitzt ein Drache eine unglaublich harte, schuppige Haut, man könnte es Panzer nennen und mit der Plattenrüstung vergleichen, die sie hoffentlich vorher abgenommen haben, da sie dadurch viel zu träge werden und Metall sich bestialisch aufheizt!&#8221; Der Knappe sah zu Ulf, der immernoch irgendwas tat &#8211; in voller Rüstung, dann schaute er sich um und befand, dass auch kein Schild zur Verfügung stand, ganz zu schweigen von einer Wasserkühlung &#8211; was auch immer das war. Er las weiter: &#8220;Als Waffe gegen diesen Schuppenpanzer dient ein Schwert, das Scharf, hart und lang sein muss, schließlich dürfte es schwer werden, an ihren Gegner nah genug heranzukommen, um ihn tötlich zu verletzen. Die verwundbarste Stelle ist jeweils unter der Achsel, also dort, wo das Bein in den Rumpf übergeht. Diese Stellen sind wenig bis garnicht geschuppt, aber vorsicht, der Gestank von Drachenachseln ist schlimmer als der von menschlichen Rittern nach einer Schlacht über 4 Stunden. Mit Pech sind diese nichtmal rasiert und sie müssen sich durch unbändige Achselbehaarung kämpfen, wobei ihnen ihr Schwert abhanden kommen könnte. Am Besten ist es, sie würden es vorher an ihre Hand binden, damit sie es garnicht erst verlieren können.&#8221; Eine Lesepause machend gewahrte der Knappe, dass der Ritter inzwischen ein Seil in der Hand hatte -<em> immerhin würde er einen Rat beherzigen und sich das Schwer an die Hand binden</em>, dachte der Knappe und vertiefte sich wieder ins Buch.<br />
Als er feststellte, dass es im Buch keine weiteren Tipps gab, außer dass, sollten die Achseln unerreichbar sein, das Maul eine ebenso passende Stelle zum Verwunden von Drachen sei, packte er den Ratgeber zurück in seine Tasche und war nicht schlecht erstaunt, als er merkte, dass er an den Rappen gefesselt war. Er wollte gerade was sagen, als der Ritter dem Rappen einen Klaps auf den Allerwertesten gab und dieser &#8211; da er der Unterhaltung über Drachen und Co nicht zugehört hatte &#8211; geradewegs auf die Höhle mit den Gerippen, dem Rauch und dem Grunzen, also eindeutig auch einem Drachen im Innern, zubrauste.</p>
<p>Er polierte gerade eine Goldmünze, die ganz verdreckt war &#8211; und das nur, weil er ungewaschen zu Bett gegangen war, wie unpfleglich von ihm, hätte er sich ja auch denken können, dass, wenn er sich mit einer Schlammpfütze prügelt, weil die seine Ehre dadurch verletzte, dass sie seine Füße schmutziggemacht hat, dass wenn er sich nicht wäscht, sondern nur ein Deodorant aufsetzt, der Schmutz sein kostbares Gold und Silber beschmutzt. Aber das hatte er nun davon, aber immerhin eine sinnvolle Beschäftigung. Außerdem hatte er Glück gehabt, dass es so warm war, dass er seine Ed Hardy-Bettdecke nicht benutzen musste, er hatte keine Lust, die Waschmaschine anzustellen.<br />
Aber wie er da so polierte und sinnierte, hörte er draußen etwas und nahm die Witterung auf &#8211; es kam ihm ein Gedanke:<em> Ey alta, krass Fressen ey!</em> Und so stapfte er leise hinaus&#8230;</p>
<p>Der Rappe rauschte weiter, mitten auf die Höhle zu, der Knappe rie:<strong> &#8220;Stehenbleiben, Drache, Drache, DRACHEEEEE!!!!!&#8221;</strong>, doch der Rappe preschte weiter, aber er vernahm das Wort &#8220;Drache&#8221;, schaute in die Luft, erblickte aber keinen Papierdrachen, der im sowieso nicht vorhandenen Wind steigen gelassen wurde, also dachte er: <em>Der will mich doch veräppeln</em>, als ihm die Gerippe gewahr wurden und ihm klar wurde, was der Knappe meinte, doch da war es schon zu spät.</p>
<p>Rauch drang aus seinen Nüstern, er wusste genau, wo sich seine Beute befand, er war bereit zum Feuerstoß und hinaushechten, zubeißen und fressen! Nicht mehr lange, ein kurzer Augenblick, dann würde sich sein knurrender Magen mal wieder einer Mahlzeit erfreuen. Er schnupperte noch einmal&#8230;. <em>Ein Wildschwein? Nein, dafür war es zu laut, außerdem zu schnell im Galopp. Ein Reh? Nein, das wäre zwar schnell im Galopp, aber die Hufe waren so laut, es konnte kein Reh sein!</em> Er nahm noch einen tieeeefen Atemzug, merkte, dass sein Ziel nun nah genug war, überlegte nicht weiter und sprang, schnappte zu und riss seine Beute mit in den Schlamm, der vor der Höhle lag. Er merkte, wie seine Beute aufhörte zu zucken und schleifte es zufrieden hinein.  Hatte er doch mit einem Bissen gleich zwei Happen gleichzeitig gejagt &#8211; kommt auch nicht so oft vor. <em>Endkrass, fett fressen, digga!</em>, mehr konnte er dazu nicht zum Ausdruck bringen ob seiner Freude.</p>
<p>Der Rappe bremste scharf, schlitterte jedoch durch den Schlamm vor der Höhle und konnte nicht bremsen, der Knappe schlug die Hände vors Gesicht in Erwartung des Schlimmsten, was passieren könnte. Er hoffte auf einen schnellen Tod. Sie rutschten geradewegs in die Höhle hinein, auf dem nassen, glatten Boden konnten sie nicht anhalten. Plötzlich sahen sie Licht und es dauerte nicht lange, dass sie der Lampe, die von der Decke hinabhingen, gewahr wurden, der Knappe, stieß sich nämlich den Kopf daran und kurze Zeit später krachten sie mitten in den Wohnraum der Höhle, ramponierten einen vollgestellten Tisch, warfen Stühle, Kessel und Lampen um und die Insassen schrien verblüfft und verärgert auf. Nachdem sie gegen eine Wand gekracht waren, rappelten sich die beiden Eindringlinge langsam auf und trauten ihren Augen nicht, erstens weil sie noch am Leben waren, zweitens weil kein Drache in der Höhle war &#8211; gut, ich korrigiere, kein Drachen in diesem Sinne, dafür aber ein ziemlich böse dreinschauender Hausdrache, genannt Ehefrau, schon bewaffnet mit einem Nudelholz, schritt sie auf die beiden, den Knappen mit dem Rappen, zu, erhob den Arm und prügelte wild schreiend öauf die beiden ein.<br />
Vor der Höhle, bei lecker Picknick, saß der Ritter und hielt inne, als er aus dem Inneren der Höhle zuerst Geschepper, dann Schreie hörte und als er von seinem Schokoladenpudding aufblickte und zur Höhle schaute, kamen auch schon zwei Gestalten aus dem dunklen Schlund gelaufen, wild mit den Armen fuchtelnd (ja, der Rappe lief auf zwei Beinen und fuchtelte mit seinen &#8220;Armen&#8221;) und schreiend, dicht gefolgt von einer Frau mit Nudelholz, wilde Beschimpfungen rufend. Der Ritter erhob sich, drehte sich auf den Fersen um und begann zu laufen. <em>Scheiße</em>, dachte er bei sich.</p>
<p>Genüsslich am letzten Knochen dieses üppigen, leckeren, frischen Mahles, welches aus einer Elchkuh und einem Elchbullen, die sich wohl zwecks Fortpflanzung einen ruhigen Ort suchen wollten &#8211; und schon im Eingang seiner Höhle nicht mehr warten konnten, bestand, nagend, begann er die Gerippe der zwei armen Tiere in den Abfalleimer seiner Höhle zu werfen, der aus einem kleinen Abgrund bestand, den er mal erkundete und als nutzlos befand. Ja, er war ein reinlicher Drache, der seine Höhle in Ordnung hielt. Außerdem hatte er mal einen Drachentöter-Ratgeber zwischen die Pranken bekommen &#8211; von einem Drachentöter, der seine Höhle in der Absicht betrat, ihn seines schönen Lebens &#8211; und seines Goldes zu berauben. Das Vorhaben brach er aber bald ab &#8211; ebenso wie sein Leben. Jedenfalls las der Drache diesen Ratgeber sehr genau und passte seine Höhle und sein Gebahren entsprechend an und fand für sich selbst, dass er ein besserer Mensch als manch anderer Mensch war.</p>
<p>&#8211; To Be Continued &#8211;<br />
So, das war der erste Teil einer kleinen, spontanen Geschichte&#8230;. es geht sicher bald weiter hier! Stay tuned!</p>
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		<title>Wenn man seine Perspektiven am Horizont sucht&#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Jul 2009 21:53:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichten aus dem Leben]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230; kann es passieren, dass man in Hundescheiße tritt und dadurch ausrutscht. Dabei fällt man so derbe auf den Allerwertesten, dass man sich fragt, ob man überhaupt nocheinmal aufstehen und weitergehen kann, manchmal muss sogar ein Krankenwagen kommen, weil man sich neben seinem Afterballen auch noch den Kopf angeschlagen hat, Hirnmasse austritt und der Verstand [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; kann es passieren, dass man in Hundescheiße tritt und dadurch ausrutscht. Dabei fällt man so derbe auf den Allerwertesten, dass man sich fragt, ob man überhaupt nocheinmal aufstehen und weitergehen kann, manchmal muss sogar ein Krankenwagen kommen, weil man sich neben seinem Afterballen auch noch den Kopf angeschlagen hat, Hirnmasse austritt und der Verstand die Tetrismelodie summt, wodurch das Kleinhirn dem Großhirn sagt: &#8220;Ey Chef, meinst nicht es wäre Zeit abzutreten?&#8221;, weshalb man dann passend zur vom Verstand gesummten Melodie Tetris mit der Eisenbahn spielt.<span id="more-32"></span>Naja, genug des methaphorischen Gesülzes.</p>
<p>Natürlich ist es immer sinnvoll seine Ziele so zu stecken, dass sie nicht gerade einfach, aber auch nicht unrealistisch sind. Es scheitert bei Vielen also schon direkt knallhart am Anfang, als Beweis dafür muss man sich nur eine der unzählichen Casting-Shows anschauen, die im deutschen Jammer-Fernsehen anschaubar sind und mir für diese These den Beweis bringt: Viele von denen, die &#8220;Superstar&#8221; <em>(für eine Nacht vielleicht)</em> werden wollen, haben gerade mal das Talent dazu, am Bug stehend zu singen, wenn die Titanic untergeht und alle in ein kaltes &#8211; aber vor allem auch <strong>stilles</strong> Grab zieht. Man möge sich nun vielleicht denken, warum ein nicht vorhandenes Gesangs-Talent am Bug stehend auf der Titanic singen sollte, während sie untergeht&#8230; &#8211; die Antwort ist einfach: Wäre die Titanic nicht untergegangen, hätte die untalentierte Person entweder nicht gesungen oder wäre über Bord geschmissen worden, hätte sie jemals damit angefangen. Nimmt man nun noch dazu, dass sie während des Unterganges singt, kommen zwei Begründungen zum tragen, die vielleicht etwas unersichtlich sind &#8211; auf den ersten Blick, aber dennoch plausibel daherkommen, wenn man sich nur darauf einlässt. Denn man darf nicht außer Acht lassen, dass die untalentierte Person am Bug früher oder später <em>(wie die Geschichte zeigt glücklicherweise früher, denn der Untergang der Titanic dauerte nur 2 Stunden und 40 Minuten)</em> auch jämmerlich stirbt, denn das Schiff ging nunmal unter. Die zweite Begründung lautet wiefolgt: Durch den Gesang sterben die umstehenden, nebenan hängenden, in Hörweite schwimmenden und herunterfallenden Menschen schneller, da sie diese Qualen maximal 5 Sekunden aushalten können. Was da angenehmer ist &#8211; also am Gesang oder am Eiswasser zu sterben &#8211; werde ich hier nicht weiter erörtern, manch einen Gedankengang mag ich Euch nicht vorweg nehmen. Allerdings muss ich auch hinzufügen, dass niemand früher auf die Idee kam, solche blöden Castingshows zu zeigen, erstens weil es kein Fernsehen gab und zweitens weil die Einhaltung von Menschenrechten damals noch ausgeprägter war (bis dann die Nationalsozialisten an die Macht kamen, dann gab es nurnoch die &#8220;Rechte&#8221;, Menschen wurden ausgerottet). Aber so ist das nunmal. Alle Abkommen werden weniger Intensiv wahrgenommen, je länger sie in der Geschichte zurückliegen. Man könnte es mit einer Schürfwunde vergleichen. Zu Beginn, kurz nachdem man vom Fahrrad gefallen ist, tut es weh, es brennt, die Haut ist oberflächlich weg und es blutet. Zwei Tage später sind schonwieder alle Pflaster ab und eine Woche nach dem kleinen Missgeschick sind nurnoch rote Flecken zu sehen, die eine weitere Woche später schon in Vergessenheit geraten sind.<br />
Warum also sollte ein Abkommen über Menschenrechte oder Friedensverhandlungen länger in Erinnerung bleiben als eine Schürfwunde? <em>(Nagut, etwas länger bleibt es schon präsent)</em> Oha, da bin ich prompt gesellschaftskritisch geworden. Entschuldigung. Das kommt nicht wieder vor! Zumindest nicht in diesem Absatz, denn hier ist er auch schon vorbei. &#8230;&#8230;&#8230;.. Zumindest sollte er das nun sein. Ah, da ist ja das Ende.</p>
<p>Untalentierte Personen haben allerdings doch ein Talent, allerdings kann man darauf nicht stolz sein, denn das Talent, welche die untalentierte Person dann doch zu einer talentierten Person macht<em> (denn irgendetwas kann jeder&#8230;)</em> ist eben die Affinität dazu, seine Ziele zu hoch zu stecken &#8211; nein ich werde nicht nocheinmal auf die Möchtegern-Superstars eingehen, die soviel Zeit damit investieren sich im TV zu blamieren, dass danach die ganze Bundesrepublik über sie lacht und sie dann doch eine traurige Berühmtheit erlangen&#8230; nu hab ich es doch gemacht, verdammt! &#8211; und zu hoch gesteckte Ziele sind eher negativ, denn wie groß kann die Niedergeschlagenheit schon sein, wenn man ein Ziel nicht erreicht? Richtig, gigantisch! Und wie groß ist die Freude, wenn man ein Ziel erfüllt hat, das viel zu einfach war? Richtig, weniger groß. Und wie groß ist die Freude, wenn man die Mathe-Klausur mit einer 4 bestanden hat? <strong>GIGANTISCH!</strong> Ich denke, das soll soweit zum Thema &#8220;Zieldefinition&#8221; reichen.</p>
<p>Jedenfalls kann es sein, dass der Haufen Hundekacke, der direkt vor den eigenen Füßen liegt übersehen wird, sobald man den Blick nach vorn richtet und schwupps sitzt man mitten drin &#8211; und steht vor Dieter Bohlen und singt um ihm zu schmeicheln &#8220;Chery Chery Lady&#8221; von Modern Talking&#8230;. ach Mist! Nun bin ich schonwieder bei den Castingshows. Verflixt und zugenäht! Abgeschafft gehören die!<br />
Wie wärs mal mit einer Castingshow &#8220;Der beste Henker Deutschlands&#8221; und die Jury schaut sich das ganze von &#8220;Mittendrin statt nur dabei&#8221; an? Wär doch eine Idee? Würde allerdings dazu führen, dass das deutsche Volk noch schneller von der Welt verschwindet, wenn wir uns schon selbst zermetzeln. Dann heißt es bald, wenn wir mal wieder Polen überfallen:<br />
&#8220;Achtung die Deutschen kommen!&#8221; &#8211; &#8220;Macht nichts, die sind nur vier.&#8221;</p>
<p>Bleibt die Frage, wie ich zu diesem Thema gekommen bin. Mir fiel einfach auf, dass ich in Städten immer mit dem Blick direkt vor mich auf den Gehweg herumlaufe. Besonders im Sommer ist es ärgerlich, schließlich laufen eine Menge hübsche Frauen in knapper, enger Kleidung durch die sonnenbeschienenen Straßen, gerade so, als würde Deutschland das neue Supermodel nicht auf Pro7 unter Magersüchtigen heraussuchen, sondern direkt in der Fußgängerzone um die Ecke. Leider verstehen sich auch diverse Pummelfeen als Supermodel und legen die Leginz für 6-Jährige an zum Schaulaufen. Da bin ich doch ganz glücklich, dass manche Hundehalter in Deutschland <em>(so ca 2/3 aller Hundehalter in den Städten)</em> keinen Wert darauf legen, den gemachten Haufen des Hundes in den extra bereitgestellten scharzen Tüten <em>(die ich sonst nur aus Sexshops kenne)</em> aufzusammeln und sich dessen im nächsten Mülleimer zu entledigen. Nein stattdessen wird noch über die Leute die Nase gerümpft, die in den Haufen treten, weil sie eben doch geradeaus gucken und nicht den ach so schön verfugten Pflastersteinweg der Fußgängerzone bewundern während sie gehen. Das Naserümpfen kommt übrigens wegen des Hundekotgestankes, nicht weil die Leute dämlich wären oder sonst etwas.</p>
<p>Nunja, man könnte nun eine groß angelegte Moral hinter diesem Text vermuten, aber es ist eigentlich ziemlich banal, denn es ist so, dass der Entwurf des Textes <em>(bestehend aus dem ersten Absatz)</em> hier schon eine Weile herumliegt und ich mir dachte, er solle doch endlich mal fertig sein, damit weniger Müll in der Ablage liegt, deswegen fing ich an zu texten und irgendwie kam das dabei heraus. Ob es gut oder schlecht ist, weiß der Geier, jedenfalls ist er an dieser Stelle nun fertig.</p>
<p>Hmm&#8230; wo hab ich nur wieder das Ende gelassen? Es muss hier doch irgendwo sein? Habt ihr es gesehen? Ach schau an&#8230; im 2. Absatz hat es sich versteckt, dieses hinterlistige Ding! Na warte, dich hol ich von deinem hohen Ross herunter! Ende, bei Fuß! Ha, geht doch!</p>
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		<title>Die ewige Suche</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Jul 2009 23:05:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichten aus dem Leben]]></category>

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		<description><![CDATA[Jeder sucht etwas. Absolut jeder. Es gibt wohl keinen, der Nichts sucht. Nagut, Astronauten auf der Suche nach Schwarzen Löchern suchen nach Nichts. Erstaunlicherweise gibt es sogar Nichts im Weltall! Schon merkwürdig, so umgeben von Nichts zu sein. Dabei bedeutet &#8220;Nichts sein&#8221; eigentlich etwas nicht zu sein, es bedeutet nicht gut zu sein, nicht toll, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jeder sucht etwas. Absolut jeder. Es gibt wohl keinen, der Nichts sucht. Nagut, Astronauten auf der Suche nach Schwarzen Löchern suchen nach Nichts.<span id="more-38"></span> Erstaunlicherweise gibt es sogar Nichts im Weltall! Schon merkwürdig, so umgeben von Nichts zu sein. Dabei bedeutet &#8220;Nichts sein&#8221; eigentlich etwas nicht zu sein, es bedeutet nicht gut zu sein, nicht toll, nicht schön, nicht reich, nicht intelligent, nicht in der Gesellschaft akzeptiert, nicht der Ehemann einer sexy Frau, ganz zu schweigen von Etwas sein. Man ist halt Nichts. Aber Nichts kann doch garnicht existieren, schließlich ist Nichts nichts und Nichts kann nicht da sein, weil Nichts sonst nicht Nichts wäre. Denn wenn dort etwas wäre, dann wäre Nichts schließlich Etwas &#8211; und Etwas kann nicht Nichts sein, aber ich wiederhole mich.</p>
<p>Jedenfalls gibt es nichts <em>(da ist es wieder)</em>, was nicht gesucht wird. Sogar das Nichts wird gesucht und wurde sogar im Weltall gefunden. Man definiert es in Längeneinheiten, dabei weiß man garnicht, ob hinter dem Nichts nicht doch noch etwas ist, was man hinter dem Nichts nur nicht sehen kann, weil das Nichts eben doch etwas ist. Nur was das Nichts ist&#8230; wer weiß das schon.</p>
<p>Aber zurück zum Anfang. Jeder sucht etwas. Der Heilige Gral, der entweder ein Kelch ist, in dem das Blute Jesus&#8217; aufgefangen wurde, oder wenn man Dan Brown glaubt, einen Sarkophag, in dem die Maria Magdalena gebettet ist und der vor der Kirche versteckt wird, oder vielleicht auch nur das nächste Videospiel an der Theke vom nächsten MediaMarkt können die Objekte der Begierde sein. Naja, wenn man mal davon ausgeht, wieviele Menschen von der Gralsuche nicht lebend wiederkehrten, sollte man besser das Videospiel suchen. Macht außerdem auch mehr spaß, denn im Gegensatz zum Gral, der einen eher töten würde <em>(weil Neider drauf versessen wären den Gral an deiner statt zu besitzen)</em>, weckt das Videospiel das kleine Kind in dir und macht es unsterblich, zumindest für die zu erwartende Lebenszeit von ca 70 Jahren. Klar, der Heilige Gral verspricht ewiges Leben, aber mal ehrlich, wird ein Wort von ewiger Jugend fallen gelassen? Ich stelle mir den Anblick nach 500 Jahren schon etwas strange vor. Klein, verschrumpelt, langsam, ungefähr so wie Meister Joda in StarWars, Episode 6, kurz bevor er sich vom Acker macht und das Weite sucht &#8211; nur noch etwas langsamer, kleiner, gebeugter und dass sich die Knochen noch mehr durch die Haut abzeichnen. Interessant wäre, was diese Menschen dann eher suchen würden, den Tod oder eine Lösung, das Problem aus der Welt zu schaffen ohne selbst aus der Welt zu scheiden. Da Menschen aber arrogant, selbstherrlich und selbstverliebt sind, vermutlich eher zweiteres, denn wir sehen es schon an den Pummelfeen und Presswurstelfen heutzutage, dass auch diese Leute, obwohl sie nicht eingefallen oder überaltert sind, nicht daran denken, dass ihr Anblick bei manch einem Menschen zum Todesschrecken führen könnte &#8211; oder zum Hirnschlag aus Überarbeitung des visuellen Zentrums aufgrund der aus des Körpervolumens auftretenden Datenmenge, die von den Stäbchen und Zapfen des Auges ausgesendet werden <em>(wer in Biologie aufgepasst hat&#8230; &#8211; ich habs nicht, danke, Wikipedia!)</em> und die Datenautobahnen des menschlichen Körpers blockieren und die Umleitungen das gesamte Hirn lahmlegen, was auch noch weitere Möglichkeiten des Ablebens ermöglicht, so zum Beispiel das Vergessen des Atmens oder das Aussetzen des Herzschlages, weil der Impuls des Hirns nicht mehr zum Herz gelangt. <em>(An dieser Stelle sei gesagt: Ich habe wirklich nichts gegen dicke bzw fettleibige und übergewichtige Menschen, viele können ja nichteinmal etwas dafür, aber ich habe etwas gegen Menschen, die trotz 90-60-90 pro Bein eine mit Panthermuster versehen Leginz anziehen, die für Kinderbeine bis einschließlich 6 Jahren gedacht ist [Anmerkung des Autoren])</em> Hier &#8211; um zum Topic zurückzukommen &#8211; müssten die Ärzte bei der Obduktion die wahre Todesursache finden. Vermutlich würde auf dem Bericht ähnlich wie in der Autowerkstatt stehen: &#8220;Totalschaden, Benzinpumpe im Arsch<em> (Herz)</em>, Katalysator durchgebrochen <em>(Niere)</em>, Elektronik mit Kurzschluss <em>(Hirn aus)</em>, Schaufenster zersplittert <em>(Augen)</em>, Radioantenne abgebrochen <em>(Ohren)</em>, Airbag geplatzt <em>(Lunge)</em> und der Auspuff mit ner Banane verstopft <em>(Popo)</em>&#8220;. Was davon nun die Zündkerze kaputt gemacht hat, müsste man dann herausfinden. Dass im Endeffekt ein eingewachsener Zehennagel eine Entzündung hervorgerufen hat, durch die der Schweiß der Füße eingedrungen ist und den gesamten Organismus kaputt gemacht hat, merkt erst der Bestatter beim Preparieren zur Trauerfeier, als er die Socken auszieht. Aber &#8211; man kennt es inzwischen von mir &#8211; ich schweife wieder ab.</p>
<p>Die ewige Suche führt die Menschheit inzwischen auch immer weiter vom eigenen Planeten weg. So schauen wir uns Planeten an, die mehrere millionen Lichtjahre entfernt sind und suchen dort nach unbekannten Lebensformen, genannt Aliens oder Außerirdische. Dass im Amazonasgebiet und in Afrika, Australien, Neuseeland, Tasmanien und fast überall sonst auf der Welt unzählige noch unbekannte Lebewesen ausgerottet werden, weil der Mensch die natürlichen Ressourcen des Planeten ausbeutet und dabei nicht nur nicht daran denkt, dass irgendwann der Rohstoff nicht mehr da ist, sondern auch nicht einen einzigen Gedanken daran verschwendet, dass vielleicht die kleine Amöbenart, die genau da gelebt hat, wo gerade der Fuß des Vorarbeiters den Matsch mit einer Verdrängung von 75 Kilogramm beiseite schiebt, während eine Planierraupe dafür sorgt, dass überhaupt Matsch auf dem ehemaligen Waldboden entstehen kann, indem sie verhindert, dass Baumwurzeln das Wasser aufsaugen können, weil keine Bäume mehr vorhanden sind, das Mittel gegen Krebs oder Aids &#8211; oder meinetwegen gegen die Schweinegrippe enthalten haben könnte, also ich meine die kleine Amöbe. Jedenfalls sollte man doch eigentlich meinen, dass der noch unerforschte Teil der eigenen Welt interessanter sein sollte als die unerforschten Welten, die man zu seinen Lebzeiten sowieso niemals erreichen würde. Aber dem ist nunmal nicht so und so verschwinden zuweilen unbekannte Insekten und andere Tiere einfach so vom Erdboden. Bliebe zu wünschen, dass Aliens diese kleinen Tierchen auf ein Raumschiff beamen und sie retten, während der Mensch (wie in Sachsen-Anhalt) in seinen Tage- und Untertagebau-Bergwerken versinkt &#8211; oder von der nächst-tolleren Waffe vernichtet wird &#8211; oder aber der größte jemals gebaute Teilchenbeschleuniger auf einmal doch ein Schwarzes Loch &#8211; oder auch ein Nichts &#8211; erzeugt und wir alle auf einmal doch nichts sind &#8211; und dabei doch etwas sind. Denn ein Nichts sein, bedeutet nicht Nichts zu sein, sondern in gewisser Hinsicht dann doch, dass man Etwas ist &#8211; so als Nichts.</p>
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		<title>Warum eigentlich ein Schwert?</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Jun 2009 00:00:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichten aus dem Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Phantastisches Mittelalter]]></category>

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		<description><![CDATA[Vortrag heute:
Warum man auf dem Mittelaltermarkt anstelle von etwas sinnvollem lieber ein Schwert kauft
Oder: Warum schon Ritter immer schauen mussten, wer den/das Längste/n hat.
Eintritt frei, Gratislacher an der Rezeption abzuholen.
Willkommen liebe Mitritterinnen und Mitritter, moin moin ihr da draußen!
Wie schon das Schild am Eingang verkündete, geht es heute um das Schwert. Nun fragt ihr euch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vortrag heute:<br />
Warum man auf dem Mittelaltermarkt anstelle von etwas sinnvollem lieber ein Schwert kauft<br />
Oder: Warum schon Ritter immer schauen mussten, wer den/das Längste/n hat.</p>
<p>Eintritt frei, Gratislacher an der Rezeption abzuholen.</p>
<p>Willkommen liebe Mitritterinnen und Mitritter, moin moin ihr da draußen!<br />
Wie schon das Schild am Eingang verkündete, geht es heute um das Schwert. Nun fragt ihr euch um welches Schwert es wohl gehen mag, da es doch so viele dort draußen in unserer großen weiten, nach Pythagoras und Aristoteles zu allem überfluss auch noch <strong>KUGELFÖRMIGEN</strong> Welt gibt!<span id="more-21"></span><br />
Nun, es ist nicht etwa das Schwert eines Schiffes gemeint, welches dazu dient den Abdrift als Vortrieb umzusetzen oder das Schwert eines Schwertfisches, wobei dieses Schwert unserem gemeinten Schwert schon recht nahe kommt. Gemeint ist das Schwert, welches der tapfere, heldenhafte, furchtlose, elegante, <em>(zum teil)</em> anmutige, <em>(manchmal)</em> schlaue, eingebildete Ritter mit in die Schlacht nahm um sein Leben und das seiner Kameraden mit Faust, Schild und <em>(natürlich)</em> Schwert zu verteidigen.<br />
Etwaige Feinde wurden schon von weitem in die Flucht geschlagen, sobald der Ritter sein Schwert aus der Scheide <em>(Ja so heißt dieses verdammte Lederding nunmal, Jugendschutz hin oder her!)</em> nahm <em>(hier ist nichts Zweideutiges!)</em>, es dem Gegner zeigte und laut über das Schlachtfeld rief: &#8220;Schaut her was ich hier habe, schaut! Ein Schwert! Jaha! Nänänänänääänääää!&#8221;, während er dabei eine lange Nase machte und wild auf seinem Pferd herumhampelte. Hierbei gilt zu berichten, dass der eine oder andere <em>(weniger schlaue)</em> Ritter während dieser Tätigkeit vom Pferd fiel und dabei einen Genickbruch erleidete, hervorgerufen durch seinen Helm, der ihm eigentlich zum Schutze dienen sollte, aber auch beim Turnier in der Tjosk starben die meisten Ritter nicht durch den Stich einer Lanze oder den Hieb eines Schwertes, sondern weil sie durch den Aufprall der Waffe am Panzer oder Schild aus dem Sattel gehoben wurden und jämmerlich zu Boden fielen, so sie sich einen Genickbruch einhandelten <em>(und das nur für eine Frau (jungfräuliche Prinzessin, Lady in Not oder wahlweise Witwe Königin auf Suche nach neuem Ehemann), wenn man den Filmen glauben darf)</em>. Die üblen Ganoven des Feindes, die bei diesem <em>(wahrscheinlich verboten bekloppt aussehenden)</em> Gesten noch nicht abgehauen sind, bekommen erstmal einen Pfeil geschenkt. Eine netter Zug von den Kontrahenten, nicht wahr? Sollte man meinen, denn eigentlich haben diejenigen, die einen Pfeil abbekommen haben <em>(es waren meistens nicht genug für alle da und manche gerieten auf dem Weg zum Addressaten darüber hinaus auch noch auf Abwege)</em> das Spiel &#8220;Auf den der Pfeil zeigt hat verloren!&#8221; verloren. Warum verliert man ein Spiel, wenn man etwas bekommt, möchtet ihr wissen? Na ganz einfach! Die Methode der Geschenkzustellung war aufgrund des ekeligen Körpergeruchs der beiden Parteien <em>(die sich eh nicht riechen konnten)</em> etwas problematischer, denn kein Bote wollte zur anderen Frontlinie gehen und die angespitzen Schäfte übergeben, aber da Pfeile schön ausbalanciert sind, kann man sie prima mit einem Bogen einfach hinüberschicken. Diese Methode des Hinüberschickens hatte nur einen Haken, der Geschenk(-Pfeil)-Empfänger hatte danach verloren &#8211; nicht nur das Spiel, sondern meistens auch auf Anhieb sein Leben, denn die Pfeile hinterließen meistens nicht nur einen tiefen bleibenden Eindruck der Güte und Freundschaft, sondern trafen meistens auch irgendwelche lebenswichtige Organe, weshalb das Ableben des Beschenkten oft weniger freudig war.<br />
Die Ritter hingegen waren häufig in ihrem Panzer vor den bösen Folgen dieser Geschenkpfeile geschützt, da sie abprallten und ohne Wirkung zu Boden fielen <em>(sofern nicht das arme Pferd des Ritters getroffen wurde, dann fiel eher der Ritter zu Boden)</em>. Einziges Problem bei der Sache dürfte der Ton der abprallenden Pfeile gewesen sein, die die Rüstung des Ritters zum Vibrieren gebracht haben, wir stellen uns das mal so vor, als wenn man sich eine Stimmgabel an die Schlefen hält, das dürfte &#8220;Kopf-Aua&#8221; gemacht haben. Zwar hatten die Ritter nun Kopfschmerzen und wurden böse, aber sie waren kultiviert, respektvoll und hatten einen Codex<em> (hier bitte andächtiges Raunen!)</em>, der ihnen befahl: &#8220;Wirst du beschenkt, so schenke zurück&#8221; <em>(oder so ähnlich, ist auch egal&#8230;)</em> und so ritten sie stürmisch los und auf die gegnerische Partei zu, um sich zu bedanken und zu revangieren. Nun waren Ritter aber in der Zwickmühle, denn was wissen wir schon von Kindergeburtstagen? Richtig, man sollte einem anderen Menschen niemals das schenken, was der andere Mensch dir vorher schon geschenkt hat. Was sollte der Ritter nun also verschenken? Da auf dem Schild meistens schon ein Wappen aufgemalt war, war es nicht zu verschenken, denn wer trägt schon ein Schild mit fremden Wappen? Also blieb<em> (außer dem Pferd, aber Ritter sind bequem)</em> nur noch das Schwert. So nahm der Ritter hoch zu Ross also sein Schwert aus der Scheide <em>(ja ich weiß, ich hab Scheide gesagt &#8211; oh, schon wieder!)</em> und wollte es den Feinden schenken, doch die missverstanden diese Geste und hielten es für einen Angriff, woraufhin sie ebenfalls die Waffen zückten und sich alle auf einmal gegenseitig niedermetzelten &#8211; nur glaube ich, dass Hollywood den Kampfeslärm etwas falsch intoniert, eigentlich sagten alle zu Beginn einer Schlacht nicht: &#8220;Aaaaaaaaaah euch geb ich&#8217;s, ihr Hunde!&#8221;, sondern vielmehr: &#8220;Hier! Bitte, oh Verzeihung! Upsala, welch Missgeshick!&#8221; <em>(oder auch: &#8220;Scheiße, sorry!&#8221;)</em>, woraus dann langsam ein Kampfeslärm mit allen Flüchen und Schreien, wie man es aus Hollywood kennt, angestimmt wird. Und das alles nur wegen eines Missverständnisses. Die Welt hätte so schön sein können <em>(und darüber hinaus überbevölkert&#8230;)</em>, wären die Gesten in den verschiedenen Kulturen nicht so widersprüchlich in ihrer Bedeutung.</p>
<p>Nunja, zurück zum Thema Schwert. Im Mittelalter konnte sich nicht jeder Hans und Franz, Klaus und Gustav oder Karl und Friedhelm ein Schwert leisten. Das war auch gut so, denn wenn jeder Hans und Franz, Klaus und Gustav oder Karl und Friedhelm sich ein Schwert hätten leisten können, hätte jeder Hans und Franz, Klaus und Gustav oder Karl und Friedhelm ein Schwert gehabt und was es der Menschheit einhandelt, wenn jeder Hans und Fr&#8230; &#8211; ach, vergesst es&#8230; wenn jeder Depp in der Welt eine Waffe in der Hand hält, sieht man derzeit an den Terroristen und Affen in den Regierungen <em>(sucht euch aus, welche Länder gemeint sind, dies ist kein politisches Statement)</em>, die Krieg und Not in die Welt tragen. Daher war es ganz gut, dass nicht jeder H&amp;f, K&amp;G oder K&amp;F<em> (ihr wisst, was ich meine, nä?)</em> im Mittelalter ein Schwert hatten. Nungut, viele von den H&amp;F&#8217;s, K&amp;G&#8217;s oder K&amp;F&#8217;s hatten dafür Streitkolben, Pflegel, Forken, Lanzen, Pieken, Dolche, Armbrüste, Bögen, Hellebarden, Speere, Äxte oder Hammer für den Krieg, weshalb am Ende doch jeder H&amp;f, K&amp;[...] irgendeine Waffe hatte, aber ich habe sowieso gerade vergessen, worauf ich hinaus wollte&#8230;. ach ja, richtig, ich weiß es wieder!</p>
<p>Nur weil im Mittelalter jeder Analphabet <em>(was die meisten Menschen ja sogar waren)</em> und so manch ein Adeliger<em> (die es ja nunmal auch gab, ca 20% der Bevölkerung) </em>Waffen hatten, muss es heute doch nicht auch so sein, oder?<br />
Warum also kaufen sich alle Leute auf dem Mittelaltermarkt ein Schwert?<br />
Ein Schwert, eine Waffe,  welche hässlicher nicht sein kann! <strong>Ein Griff</strong>, entweder in schnödes Leder eingefasst oder mit Metalldraht umgarnt, <strong>ein Knauf,</strong> meistens öde als Kugel oder Kegel aufgenietet, eine <strong>Parierstange</strong>, die nutzlos schön verschnörkelt über dem Griff quer zur Waffenachse verläuft, eine <strong>Hohlkehle</strong>, die weniger dazu dient einen Gegner ausbluten zu lassen (&#8221;Blutrinne&#8221; ) als Gewichtsersparnis zu bringen, sowie die <strong>Fehlschärfe und die Schneide</strong>, die im blankpoliertem Stahl blitzen, das eigene Antlitz widerspiegelnd, formvollendet, perfekt ausbalanciert mit dem Schwerpunkt kurz über der Parierstange schlank und wunderschön verjügen, bis sie ihren ultimativen Höhepunkt finden im <em>(dramaturgische Pause)</em> <strong>Ort</strong>, der als Spitze der wundervollsten Waffe, die ich je gesehen habe, das gesamte Schwert zu einem spitzen Abschluss bringt. Nun stellt sich also die Frage, warum kaufen manche Leute KEIN Schwert auf dem Mittelaltermarkt, wo es doch so eine schöne Waffe ist, jederzeit einen Sinn im Leben eines Menschen der Neuzeit hat und darüber hinaus auch noch kleine Kinder ruhigstellen kann.</p>
<p>Nunja, die Antwort darauf kann ich wohl bieten.<br />
Da man(n) auf dem Gelände eines Mittelaltermarktes den meisten Dingen, die zu einem &#8220;Schwanzvergleich&#8221; unter Männern taugen, beraubt ist, muss etwas anderes her. Da die meisten Männer sowieso eher &#8220;kleiner&#8221; unterwegs sind <em>(wenn man(n) den Frauen glauben darf)</em>, muss eben etwas her, das aussagekräftig genug ist um zu zeigen: &#8220;Ey, ich bin hier der Macker!&#8221;. Da es aber verpöhnt ist seine fette Brieftasche in der Öffentlichkeit frei herumzutragen, muss etwas teures gekauft werden. Und hier kommt auch die Länge endlich ins Spiel. Vermutlich ist auf dem Mittelaltermarkt die einzige Gelegenheit, sein Geld wirklich in Länge zu messen, denn je länger ein Schwert <em>(und damit auch der geistige, imaginäre Penis des Schwertkäufers)</em> ist, desto teurer ist es auch. Der Spitzenreiter in dieser Liga ist übrigens der Zweihänder, auch Gassenhauer genannt. Dieser wird mit zwei Händen geführt &#8211; und etwas, das zweihändig geführt werden muss, kann nicht allzu kurz sein, wird in der Schlacht vom Schwertträger allerdings insofern benutzt, dass er sich im Kreise dreht und den Zweihänder dadurch rotierend durch die feindlichen Reihen führt <em>(in meiner Fantasie macht es gerade &#8220;Aua!&#8221;).</em></p>
<p>Allerdings muss ich zuletzt auch eine Warnung aussprechen, denn nur weil man den/das längste/n <em>(und teuerste/n)</em> hat, heißt es noch lange nicht, dass man damit gewonnen hat. Denn erst, wenn man damit kämpft, stellt sich heraus, ob man auch den/das Beste/n hat! Schon oft ist mittem im Kampf eine Klinge zerborsten <em>(und nocheinmal &#8220;Aua!&#8221; im Kopfkino)</em> und der Schwertführer danach im Lazarett aufgewacht.<br />
Hier empfehle ich: Bevor es in den Kampf geht, das Schwert vorher gegen einen nahestehenden Baum schlagen und &#8211; sollte die Klinge nicht abgebrochen sein &#8211; ersteinmal auf (Haar-)Risse kontrollieren und wenn alles in Ordnung ist: &#8220;Auf in den Kampf!&#8221;</p>
<p>Bei der Geschichte fällt mir ein&#8230; viele Haiarten haben zwei Penisse, von denen oftmals einer abbricht, wusstet ihr das? Nein? Ist auch garnicht so wichtig.</p>
<p>Dies sei es dann also gewesen, vielen Dank für eure Aufmerksamkeit!</p>
<p>PS: wer sich seinen Gratislacher an der Rezeption noch nicht abgeholt hat, hat Pech, die Empfangsdame hat seit 2 Minuten Feierabend!</p>
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		<title>Spam &#8211; Segen oder nervtötend?</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Jun 2009 20:56:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internetgeschichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Jeden Tag aufs neue überrascht uns das E-Mailpostfach, nicht etwa weil wir Nachrichten von alten Schulfreunden oder verschollenen Familienmitgliedern erhalten, oder durch den Newsletter der SPD vom Bundestags-Wahlsieg erfahren haben (klar, das könnte passieren, aber das sehen wir erst noch später), sondern weil wir jeden Tag merkwürdige Betreffzeilen um die Ohren geworfen bekommen, Betreffzeilen, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jeden Tag aufs neue überrascht uns das E-Mailpostfach, nicht etwa weil wir Nachrichten von alten Schulfreunden oder verschollenen Familienmitgliedern erhalten, oder durch den Newsletter der SPD vom Bundestags-Wahlsieg erfahren haben (klar, das könnte passieren, aber das sehen wir erst noch später), sondern weil wir jeden Tag merkwürdige Betreffzeilen um die Ohren geworfen bekommen, Betreffzeilen, die &#8211; was noch merkwürdiger ist &#8211; nichts mit dem Mailtext zu tun haben.<span id="more-16"></span>Nun stellt sich die Frage, welchen Sinn es macht eine Email zu schicken und mit dem Betreff &#8220;Schöne Fahnenmasten&#8221; zu bespicken, wenn es in der Nachricht selbst darum geht, &#8220;sein bestes Stück aufwerten&#8221; zu lassen. Auf den ersten Blick totaler Unsinn, Unsinn für jemanden, der im ersten Gedankengang nicht zweideutig denkt oder weiß, was Geschlechtsverkehr ist oder noch besser, was das eigene Geschlechtsteil zu leisten im Stande ist. Nunja, wenn man(n) der Frau glauben darf, ist es nicht viel, was das männliche Ge(sehr)schlecht leisten kann, auch wenn der Mann eher davon überzeugt ist der beste Stecher der Welt zu sein und allen Frauen alles besorgen zu können, von der Nagelpflegecreme <em>(die er im Supermarkt allerdings auch nur mit Hilfe der weiblichen Aushilfe gefunden hat)</em> bis hin zum Plagegeist, der nach 9 Monaten von einer ganz bestimmgen Stelle im weiblichen Körper abgesondert wird. Allerdings ist das nun nicht unser Thema heute, zurück zu den Spammails.<br />
Früher war Spam einfach zu erkennen: ein Mann im grauen Trenchcode und Hut, sowie ein Aktenkoffer <em>(der ungewöhnlich groß war, schließlich musste von Versicherungsangeboten bis hin zu zwei Staubsaugern alles hineinpassen)</em>, der weibliche Part wäre allerdings eine total aufgetakelte Frau im rosa Kleid mit noch größerem Koffer, der allerdings Beine ausklappen kann, Seitenteile besitzt und meistens mit Plastik <em>(Mehrwegverstauungsutensilien)</em> oder plastifizierenden Eigenschaften <em>(nein, keine Silikonbusen, aber immerhn Schminke, oh, pardon, MakeUp natürlich)</em> gefült ist. Hier erkennt der gediegene, intelligente Türspion-Gucker sofort: &#8220;Oh Gott! Ein Vertreter!&#8221; und macht demzufolge garnicht erst die Tür auf. Wahlweise können auch die Zeugen Jehovas oder das DRK<em> (Deutsches Rotes Kreuz)</em>, wahlweise auch die Vertreter der Rentnerpartei vor der Tür stehen, man erkennt sofort: &#8220;Den kenne ich nicht, da mach ich nicht auf.&#8221; &#8211; und macht die Tür nicht auf. Im Internet ist es etwas ganz anderes.</p>
<p>Man(n) öffnet also sein E-Mailpostfach, erwartet die Bestellbestätigung vom Orion-Online-Erotikversandhaus oder auch von Beate Uhse, dazu die Antwort auf die Anfrage an den Michael Jackson-Fanclub, wie die Wettchancen stehen, wieviele seiner 50 Konzerte in Europa stattfinden werden und alles was man vorfindet sind Spamnachrichten über Fahnenmasten &#8211; oder eben der Aufpolierung des Ge(sehr)schlechts und des Durchhaltevermögens mit blauen Pillchen, die man komischerweise auf Homepages mit .cz oder .pl-Endung in der URL kaufen kann.  Und wie es dann zu allem Überfluss noch passieren muss, übersieht man die Bestellbestätigung bei Orion, beziehungsweise man löscht sie, weil sie direkt unter der Bestellbestätigung für schöne Fahnenmasten, die vor ihrem Hotel <em>(dem Einzimmer-Hotel im 25-Stockwerk-Hochhaus in der versmoggten Innenstadt)</em> stehen müssen, steht und obendrein auch noch als Junk markiert ist, weshalb die Bestellung nicht zustande kommt und man die ganze Maschinerie nocheinmal in Gang bringen muss. So eine Strapaze für ein paar Männerstrings und ein tausenderpack BillyBoy&#8217;s &#8211; achja und für Viagra, Durchhalte-Brausepulver, Penisring und Stimulations-Räucherstäbchen.</p>
<p>Man hat also nicht nur den &#8220;Ist das wirklich Spam&#8221;-Kontrollierstress, sondern auch noch die Strapazen durch das Löschen etwaiger wichtiger und nicht-Junk-Mails, die daraus entstehen, dass man entweder nicht antwortet und der gegenübersitzende PC-Nutzer nocheinmal die Anfrage schickt (oder sinnvollererweise anruft) und man ggf. nocheinmal die Ebay-Kontaktdaten der letzten Versteigerung nachfragen muss.</p>
<p>Aber einen Vorteil hat Spam dann doch, allerdings gilt dieser Vorteil nur dann, wenn das Emailkonto von einem Ehepaar betrieben wird. Sollte die Frau nichts von der Erotikversandhandel-Bestellung wissen (und die bestellten Utensilien NICHT bei ihr Benutzung finden), ist es sehr sinnvoll, die Bestellbestätigung als Junk zu titulieren &#8211; und die Bestellung tags darauf nochmal zu tätigen.</p>
<p>Soweit für heute!</p>
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		<title>Neulich auf dem Mittelaltermarkt</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Jun 2009 22:28:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Phantastisches Mittelalter]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Burgfräulein stand hoch oben, dort an den Zinnen des Turmes, welche die Frau davor schützten herunterzufallen, hinunter im freien Fall, ein Fall, der sie ihrem Liebsten zwar schnell und effektiv näher gebracht hätte, aber das Vergnügen wäre im Angesicht des Aufpralles am Boden eher ein Kurzes gewesen. Wahrscheinlich nicht mehr als ein flüchtiges &#8220;Hallo!&#8221;. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Burgfräulein stand hoch oben, dort an den Zinnen des Turmes, welche die Frau davor schützten herunterzufallen, hinunter im freien Fall, ein Fall, der sie ihrem Liebsten zwar schnell und effektiv näher gebracht hätte, aber das Vergnügen wäre im Angesicht des Aufpralles am Boden eher ein Kurzes gewesen. <span id="more-12"></span>Wahrscheinlich nicht mehr als ein flüchtiges &#8220;Hallo!&#8221;. Realistisch gesehen wahrscheinlich eher nur ein erfreutes &#8220;Aaaah!&#8221;, abgerundet von einem spontanen Röcheln kurz nach dem Aufprall und ein leise gehauchtes &#8220;Uahh&#8230;!&#8221; beim Ableben. Vorstellbar wäre auch noch ein romantisches &#8220;Ich liebe dich!&#8221; mit darauf folgendem Kuss der zwei Protagonisten, natürlich romantisch angehaucht, naja, so romantisch es sein kann, eine Frau die Blut spuckt und vermutlich total zerbeult und deformiert ist, zu küssen und die zu allem Überfluss auch noch beim Kuss den Löffel abgibt, schließlich hätte sie immerhin noch warten können, bis man mit Mund (und Nase) weit genug von ihrem Kopf entfernt ist, um nicht ihren fahlen letzten Atem, den sie aushaucht, in sich einzuatmen. Aber sie fällt ja nicht, sondern steht oben an den Zinnen des Turmes und schaut hinunter zu dem Recken, der voller Tatendrang und verliebt &#8211; ja, wir unterstellem ihm einfach mal Verliebtheit und nicht Notgeilheit, das wäre nämlich unromantisch und so typisch unmärchenhaft! &#8211; am Fuße des riesigen Steinhaufens steht und nach oben schaut zum Burgfräulein, das da oben steht und hinunterschaut.</p>
<p>Und wie sie da so standen und guckten, kam ein Drache vorbei, auf dem zu allem Überfluss eine Hexe saß, auf dessen Nase eine Warze war auf der Haare sprießen und sich zu allem Überfluss auch noch Läuse eingenistet hatten. Zugegeben, auf dem ersten Blick sah man nur den Drachen mit der Hexe drauf, die Warze mit den Haaren und Läusen wurde einem erst Gewahr, wenn sie direkt vor einem stand und sich die kleinen juckenden Parasiten freudig piepsend &#8211; wir gehen mal davon aus, dass Läuse piepsen, wie im Comic, okay? &#8211; schon im eigenem Haupthaar<em> (was denkt ihr denn bitte wo&#8230;?)</em> gemütlich eingerichtet hatten.  Es bleibt die Frage, warum diese Hexe auf einem Drachen reitet und nicht auf einem Besen, aber das ist schnell beantwortet, denn weil es im Mittelalter keine großen Warenhausketten gab <em>(denn schon damals sind sie bankrott gegangen, allerdings nur weil die Warentransportwege zu lang waren und deshalb immer mehr Waren an Kleinstunternehmen, genannt &#8220;Räuberei&#8221;, auf den Mittelalterautobahnen  verloren gingen)</em>, gab es keinen Ort, wo sich Hexen hätten preiswerte Besen kaufen können, mal ganz davon abgesehen, dass die Steuereintreiber <strong>auch</strong> den Hexen den letzten Pennie aus der Tasche schüttelten &#8211; obwohl sie auch ganz schnell hätten verhext werden können &#8211; weshalb die Hexe sowieso nur einen Besen hätte leasen können. Da das Leasen eines Gegenstandes im Mittelalter aber noch nicht erfunden war, blieb nur der Flugdrachenverleih. Aber gut, ich schweife ab.</p>
<p>Die Hexe mit Warze auf der Nase, auf der Haare wachsen in denen sich Läuse eingenistet haben fliegt also auf dem Flugdrachen vom Flugdrachenverleih in Richtung des Turmes mit dem Burgfräulein und dem Recken, die sich gegenseitig anschauen, weil sie eh gerade nichts anderes zu tun haben. Skurile Vorstellung, oder? Den Rest überlasse ich erstmal eurer Fantasie&#8230;</p>
<p>Tja, glücklicherweise bedeutet Mittelaltermarkt nicht, dass das oben vorgestellte Szenario eintritt, sondern, dass es noch viel schlimmer kommt!<br />
Denn auf einem Mittelaltermarkt sind zwar keine Drachen <em>(wenn man mal von den Taschen- und Hausdrachen ((auch Ehefrau genannt)) absieht)</em> und auch wenige bis keine Türme mit Zinnen, die jemanden vor dem freien Fall mit einem sehr kurzen &#8220;Hallo!&#8221; oder einem freudigem &#8220;Aaaah!&#8221; und einem darauffolgendem &#8220;Uahh!&#8221; beim Ableben bewahren, aber es kommt schlimmer als in der Geschichte, denn man muss die Hexen durch Besucher ersetzen, die in ihrem Suff den Bierbauch, gepflegt mit viel Liebe zum Bier, Pfannkuchen, Tonnenweise Zwiebelmett auf viel zu wenig Brötchen, schön blutigem Steak, Mantateller mit extra Pommes Rot/Weiß und natürlich aktivem Couchsport <em>(für alle die es nicht wissen: Couchsport = Sport im TV gucken)</em>, öffentlich unbekleidet zur Schau tragen. Darüber hinaus muss man sich die ganzen Leute vor Augen halten <em>(wobei man diese doch am liebsten nichtmal sehen würde&#8230;)</em>, die völlig normal bekleidet über so einen Markt schlendern, ganz normal in Sandalen mit weißen Tennissocken von 1980, mit drei Löchern , zwei vorn, eins hinten <em>(und wirklich weiß sind sie auch nicht mehr)</em>, Baracudashorts und Hawaiihemd, ein weißes Baseballcap und eine braune Sonnenbrille, dazu an den Armen Lederstulpen, die der Besucher genauso wie das Jungfernkränzchen für seine Frau und den Keuschheitsgürtel für die frau Mutter<em> (wartet zuhause gespannt auf das, was ihr Sohn ihr zwecks Erfüllung des Auftrages &#8220;Bring mir was Sinnvolles mit!&#8221; mitbringt)</em> auf dem Markt gekauft hat. Auch ein skuriles Bild? Na wundert euch nicht! Und seid froh, dass hier die Frau nicht weiter beschrieben ist.<br />
Nun steht dieser merkwürdig anzusehende Besucher aber vor einem Marktstand, der Schwerter verkauft. Jeder geneigte Mensch weiß: &#8220;Schwerter sind nicht billig, die konnte sich im Mittelalter schon niemand leisten.&#8221;, so hat zumindest meine geschichtlich informierte Mutter mich immer abgewimmelt, als ich mal wieder vor einem Geschäft mit Holzschwertern stand und plärrte, ich wolle doch so ein Holzschwert haben<em> (Drei Jahre später war ich voller Wut, weil das Geschäft schließen musste und hoffte, meiner Mutter würde es vor Schuldgefühle zerfressen &#8211; als dann aber anstelle des Holzspielwarengeschäftes ein Computerspielegeschäft dort einzog, war die Welt wieder in Ordnung)</em>. Jedenfalls fragte man sich, wie dieser modisch verirrte Trottel sich ein Schwert leisten konnte, natürlich auch noch das größte aus dem ganzen Angebot, ein Zweihänder, geschätzt 1,80m lang und gute 5 Kilogramm schwer, fünf kilo, die munter vom Hawaii-Toast in der Menschenmenge umhergeschwungen wurden und zwischen den ganzen Schreien, die nicht nur von Angst, sondern auch von Schmerz zeugten, war noch &#8220;Schau mal *hic* Tschastin <em>(Justin)</em>, was der Papi alles kann *hic*&#8221; zu hören. Unweigerlich müsste man darüber nachdenken, stünde man in sicherer Entfernung, was wohl passieren würde, würde die engagierte Schaukampftruppe, die gewohnt cool und routiniert dem Zuschauer erstklassigen Schaukampf darbietet, in dieses Szenario eingreifen. Und wenn man schonmal fantasiert und dabei bedenkt, dass von solchen &#8220;Guck-mal-ich-hab-ein-Schwert&#8221;-Deppen auf Mittelaltermärkten eine ganze Menge umherlaufen, könnte man sich eine wundervolle epochale Schlacht wie bei Herr der Ringe vorstellen, ähnlich wie die vor den Toren Minas Thirith&#8217;s, nur, dass die Orks besoffen wären und die Ritter Gondors nicht solche bescheuerten Helme tragen würden.  Wirklich verlockende Vorstellung, dafür lohnt sich ein Besuch auf dem Mittelaltermarkt nun wirklich!</p>
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		<title>Es gibt uns!</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Jun 2009 17:26:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Lange saßen die Forscher in ihren dunklen, von der Außenwelt abgeschotteten Laboren. Haben mit Fernrohren, die sie Teleskope nennen in die Welt hinausgestarrt &#8211; und ins Weltall, haben uns gesucht und nicht gefunden. Lange ernährten sie sich von nichts anderem als von Kaffee aus dem Automaten, Kaffee, der immer wenn jemand vorher einen Kakao aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lange saßen die Forscher in ihren dunklen, von der Außenwelt abgeschotteten Laboren. Haben mit Fernrohren, die sie Teleskope nennen in die Welt hinausgestarrt &#8211; und ins Weltall, haben uns gesucht und nicht gefunden. Lange ernährten sie sich von nichts anderem als von Kaffee aus dem Automaten, Kaffee, der immer wenn jemand vorher einen Kakao aus dem Automaten gezogen hatte komischerweise weniger nach Kaffee als nach Kakao schmeckte und von der steten Überzeugung der Existenz von uns. Na gut, die eine oder andere Pizza vom italienischen Restaurant gegenüber, das Döner in der Speisekarte und einen Türken hinter der Theke hatte, dürfte auch zum Weiterleben der Forscher geführt haben. Aber wie dem auch sei, fanden sie keinerlei Beweis für unsere Existenz.<span id="more-4"></span></p>
<p>Und nun sind <strong>wir</strong> hier! Öffentlich! Für jeden lesbar! Unsere Existenz ist bewiesen! Komisch nur, dass es niemanden interessiert.</p>
<p>So wird weder die Bild-Zeitung darüber berichten, noch die Gala einen Artikel darüber schreiben. Auch im StudiVZ wird keine Gruppe aufgemacht &#8211; schließlich sind wir keine Aliens aus den unendlichen Weiten des Weltalls, hergekommen in unseren fliegenden Untertassen, die von keinem Radar der Welt geortet werden können, nicht um Uranus gekurvt, an der Sonne links abgebogen, über den Mond hinweggestiegen und dann auf der Erde gelandet, um die Menschheit zu versklaven und den Planeten auszubeuten. Das wäre schließlich total langweilig, da es das schon in so vielen Hollywood-Filmen gegeben hat, dass sich die Außerirdischen sicherlich etwas anderes überlegen werden als Welteroberungspläne. Vielleicht hätten sie die Ketchupindustrie übernommen und damit die Pommes- und Hamburgerindustrie infiltriert, wer weiß das schon?</p>
<p>Doch zurück zum Thema! Was sind wir? Naja&#8230; eigentlich sind wir nur &#8220;ich&#8221;. Ich für meinen Teil bin zuweilen recht gelangweilt und verspüre den Drang meine Gedanken in die Welt hinauszurufen! Nunja, rufen im Internet ist dank Youtube und diversen anderen Plattformen kein Problem mehr, aber hier wird sich (vorerst) das Rufen auf Schreiben beschränken. Wobei die Schranken nicht aufs Schreiben anzusetzen sind. Schließlich sind Gedanken unbeschränkt möglich &#8211; viele denken zwar beschränkt, aber das hängt eindeutig mit dem Intelligenzquotienten dieser Lebewesen zusammen. Fliegen zum Beispiel. Mit einer Gedächtnisleistung von 0,7 Sekunden gehören diese wohl zu den großen Aspiranten der &#8220;Ich lerne jeden Tag neue Leute kennen&#8221;-Lebewesen-Preisträger. Ähnlich wie der 10-Sekunden-Tom in &#8220;50 Erste Dates&#8221;. Die arme Sau. Aber in manchen Klausuren fühle ich mich genauso wie er es wohl tut. Stellt sich nur die Frage, ob er bemerkt, dass er eben noch etwas wusste, was er nun nicht mehr weiß. Oder jetzt, oder jetzt, oder jetzt? Oh, ich schweife ab.</p>
<p>Was bin ich nun? Ich würde sagen: &#8220;Ein ganz normaler Mensch mit ab und zu nicht ganz so normalen Gedankengängen&#8221;.<br />
Soviel nun also zum Anfang. Der erste Beitrag steht und gibt auch gleich einen kleinen Einblick auf das, was Euch hier erwarten mag &#8211; sofern meine nicht ganz so normalen Gedankengänge nicht irgendwann ausbleiben.</p>
<p>Also, bis auf bald und &#8220;Langes Leben und Gesundheit&#8221;!</p>
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